campogeno

letzte nacht gab es auf arte den kultfilm “easy rider”, in dem zwei freaks mit ihren harley-davidsons durch die usa (als die “freiheitlichste und fortschrittlichste gesellschaft” glorifiziert) fahren, um die freiheit zu erleben und dabei den tod finden. die analyse eines zerrissenen, brodelnden landes wirkt heute wie ein déjà-vu: eine gespaltene gesellschaft und die angst vor der echten freiheit. fremde werden von den “rednecks” bzw. vom us-präsidenten trump unter generellen terrorverdacht gestellt wie die hippies, die ende der 60er symbol für unordnung und chaos waren, und das alte system erschüttern, vielleicht sogar aus den angeln heben könnten. hat sich nach 50 jahren am gesellschaftlichen klima irgendetwas verändert? „easy rider“ bleibt auch nach einem halben jahrhundert schmerzhaft aktuell.

“50 Jahre „Easy Rider“ – Schmerzhaft aktuell”
“50 Jahre Woodstock – Neun Tage, die unsere Welt veränderten”

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